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Sarah Sprinz - Infinity Falling - Mess Me Up

Mess Me Up (Infinity Falling, #1)Mess Me Up by Sarah Sprinz
My rating: 4 of 5 stars

Nette Lovestory für Zwischendurch
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte aufgrund des schönen Covers und des interessanten Klappentextes die Leseprobe gelesen und konnte gar nicht aufhören zu lesen.

Cover:
Mir sind die goldenen Elemente des ansonsten rosa Covers sofort ins Auge gesprungen. Ich finde es zauberhaft und wundervoll. Auch wie der Titel um den Goldregen herumgebaut ist, finde ich ansprechend und irgendwie besonders. Man sieht direkt, um welches Genre es sich handelt.

Inhalt:
Aven Amenta ist Schauspielerin und fühlt sich wohl dabei. Womit sie sich nicht wohlfühlt ist die oft übertriebene Aufmerksamkeit der Fans, die ihr zuteil wird. Nachdem sie Opfer einer Stalkerin wurde, fühlt sie sich noch unsicherer. Dennoch nimmt sie die Hauptrolle für den großen Kinofilm Infinity Falling an. Als ihr Exfreund und Ex-Boyband-Star Hayes Chamberlain die männliche Hauptrolle spielen will, gerät ihre Zuversicht ins Wanken. Wird Hayes sie in Gefahr bringen?

Handlung und Thematik:
Nachdem ich von der Leseprobe direkt gefesselt war, muss ich zugeben, dass ich nicht durchgängig so von der Spannung gepackt war. Zwischenzeitlich zog es mich nicht ganz so mit, aber im Grunde war die Handlung stimmig. Ich finde es toll, dass sich die Autorin an die Themen Gleichberechtigung, Bodyshaming, Essstörung, Privatsphäre/Stalking von Stars und Panikattacken herangewagt hat. Allerdings hätte dies für meinen Geschmack noch mehr in die Tiefe gehen können. Das Buch ist in sich geschlossen und hat ein Ende ohne Cliffhanger, was mir sehr gut gefallen hat.

Charaktere:
Aven ist prinzipiell eine tolle Protagonistin, die dafür kämpfen will, dass es ihr gut geht. Oftmals kam sie aber etwas arg kindlich rüber, was jedoch dazu passen würde, dass sie schon als Kind in die Schauspielbranche reingebracht wurde. Hayes Chamberlain fand ich total süß. Anfangs mochte ich ihn nicht, aber je mehr man über ihn und seine Probleme erfährt, umso besser kann man sich in ihn hineinversetzen.

Schreibstil:
Sarah Sprinz hat einen einfachen und leicht zu lesenden Schreibstil. Es passte gut zur Lovestory und man konnte sich die Umgebung und Personen gut vorstellen. Die Charaktere waren nicht zu 100% meins, aber das muss ja auch nicht immer sein. Leider fühlte ich mich nicht durchgängig mitgezogen. Manche Passagen fühlten sich wie Lückenfüller an. Auch die Streitgespräche der Manager fand ich oft überflüssig, aber man braucht hier wohl etwas um zum zweiten Teil überzuleiten. Ich finde es schön, dass die Story in sich abgeschlossen ist und sehe keine Veranlassung, den zweiten Teil zu lesen, da ich mit Holly und Ruben nicht viel anfangen konnte. Dennoch bereue ich es nicht, das Buch fertig gelesen zu haben, das Ende hat einfach gepasst, wenn es auch zu erwarten war.

Persönliche Gesamtbewertung:
Nette Lovestory für Zwischendurch.

Serien-Reihenfolge:

Infinity Falling - Mess Me Up
Infinity Falling - Change My Mind (erscheint vorauss. 2/2024)
Infinity Falling - Bring Me Home (erscheint vorauss. 8/2024)