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Rezension - Auf Liebe gebaut

ISBN:9783596031955
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.04.2018

Sympathische Protagonistin mit einem komischen Namen und einem traumhaften Inn

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand das Cover so wundervoll sommerlich. Auch der Klappentext klang sehr schön.

Cover:
Das Cover wirkt durch die maritime Deko sehr sommerlich und lädt gleich zum Träumen ein. Ich finde es wundervoll.

Inhalt:
BeBe Loudermilk hat alles was sie wollte, ein Haus, ein Restaurant und andere Häuser mit Mietern. Leider kommt es wie es kommen muss, ihr bereitet auf einmal alles Probleme: ihre Großmutter landet im Krankenhaus, zwei Angestellte im Büro machen Urlaub und belügen sie und dann reißt auch noch ihre Mieterin aus, die schon zwei Monatsmieten im Rückstand ist und lässt die Wohnung mit einem Wasserrohrbruch zurück. Gottseidank ist Reddy zur Stelle, der ihr gleich kräftig unter die Arme greift. Leider stellt sich heraus, dass das alles gelogen ist.

Handlung und Thematik:
Eine sehr mitreißende Story über eine Frau, die sich alles erarbeitet hat und durch eine Dummheit und Gutgläubigkeit alles verliert. Da Betrüger überall anzutreffen sind, ist die Story gar nicht so abwegig. Am Ende hatten die Handlungen gefühlt ein bisschen zu wenig Konsequenzen, aber trotzdem war die Geschichte in sich rund.

Charaktere:
Ich fand gleich zu Beginn den Namen BeBe Loudermilk sehr furchtbar. An den Vornamen konnte ich mich mit der Zeit gewöhnen. Sie ist eine ehrgeizige, fleißige Frau mit viel Mitgefühl für andere. Das hat sie natürlich gleich zu Beginn schon sehr sympathisch gemacht. Leider ist sie ein wenig arg naiv, aber jeder brauch irgendwo einen Fehler ;-)
Harry fand ich sehr beeindruckend. Er schaffte es super, sein Inneres und so gut wie alles in seinem Leben vor BeBe geheim zu halten (zumindest für eine sehr lange Zeit). Er hat mich sehr überrascht.

Schreibstil:
Das Buch lies sich schnell und einfach lesen und ich fand vor allem die bildlichen Beschreibungen, z.B. des Breeze Inn super schön. Ich konnte es mir gut vorstellen, wie es dort aussah. Die Kapitel waren eher kurz und daher perfekt. Die Herzchen-Häuser am Kapitelanfang haben super dazu gepasst. Mary Kay Andrews hatte genau das richtige Maß an Perspektivenwechsel. Ich fand es super, dass es hauptsächlich aus BeBe‘s Sicht geschrieben war. Am Ende ging leider alles Schlag auf Schlag, ich fand den Mittelteil und den Anfang liebevoller geschrieben.

Persönliche Gesamtbewertung:
Das Buch hat am Ende ein bisschen nachgelassen, aber im Großen und Ganzen fand ich es sehr lesenswert. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne mal was leicht Schnulziges aber trotzdem Mitreißendes für zwischendurch sucht.

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