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Rezension - Silber Das erste Buch der Träume

ISBN:9783596196739
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:09.10.2017

Traumstunde Nr. 1 – ich bin gespannt, wie es weiter geht!

 

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch habe ich auf Instagram entdeckt, es waren viele Leute begeistert davon, daher hab ich es mir zugelegt.

 

Cover:
Das Cover ist verspielt und verträumt. Es handelt sich klar um ein Jugendbuch. Die silbernen Elemente passen hervorragend zum Titel. Die Tür lässt erwarten, dass man durch eine Tür ins Traumland eintritt.

 

Inhalt:
Liv und ihre Schwester sehnen sich seit Jahren nach einem festen Wohnsitz auf Dauer. Durch die Jobs ihrer Eltern und deren Trennung verbringen sie nicht längere Zeit an einem Ort. Gerade als sich ein Ort gefunden zu haben scheint, leidet Liv immer mehr unter seltsamen und luziden Träumen. Sie beobachtet vier Jungs bei einem Ritual auf einem Friedhof. Einer von diesen Jungs ist Grayson, ihr zukünftiger Stiefbruder. Was hatte es mit diesem Ritual auf sich und warum wirken die Träume so real?

 

Handlung und Thematik:
Die gesamte Handlung wirkt etwas verträumt und ist fantasievoll ausgeschmückt. Für mich war dies absolut passend für ein Jugendbuch. Das Buch enthält zwar ziemlich viele Fantasy-Elemente, aber selbst für die ungewöhnlichsten Tatsachen fanden sich logische Erklärungen. Die Vorstellung von luziden Träumen, in denen man etwas bewegen kann, fand ich super. Das Ende hat einen kleinen Cliffhanger, der Lust auf mehr macht.

 

Charaktere:
Die 16-jährige Liv träumt von einem festen Wohnsitz auf Dauer. Sie findet leider nicht immer so schnell Anschluss, was bei den häufigen Umzügen auch nicht verwunderlich ist. Sie hat nicht allzu viele Wünsche, aber vor allem, dass ihre Bücher bei ihr sein sollen, hat sie schon sehr sympathisch für mich gemacht. Auch ihre neugierige Art fand ich toll. Sie entwickelt sich zu einer starken Protagonistin die für das kämpft, was ihr wichtig ist.
Ihre Schwester Mia, die kleine Detektivin, ist mir auch gleich ans Herz gewachsen. Sie ist mindestens so neugierig wie Liv, wenn nicht sogar noch mehr.
Die Patchwork-Familie wirkt insgesamt sehr sympathisch und interessant. Florence ist eindeutig die Drama-Queen in der Familie.

 

Schreibstil:
Die Story wird aus Livs-Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Die Geschichte wird locker erzählt und lässt sich leicht lesen. Es war zwar nicht durchgehend super spannend, aber als gemütliche Urlaubslektüre fand ich es passend. Die Seiten waren sehr verspielt gestaltet und auch die Blog-Einträge fand ich super.

 

Persönliche Gesamtbewertung:
Eine nette Story, die Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung im zweiten (und dritten) Teil entwickelt. Dadurch, dass der Cliffhanger am Ende nicht allzu krass war, muss man nicht unbedingt den nächsten Teil lesen. Da ich aber den Schreibstil angenehm fand, habe ich mir natürlich gleich Teil zwei bestellt. Ein Jugendbuch, das ich empfehlen kann!

 

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